Wissenswertes

Die Fördestadt Flensburg ist die nördlichste kreisfreie Stadt Schleswig-Holsteins. Und wartet mit einer Überraschung auf. Das Stadtgebiet erstreckt sich auf dem westlichen und südlichen Ufer der ca. 42 Kilometer langen Flensburger Förde über erstaunliche Anhöhen – Spuren der Eiszeit von vor circa 10.000 Jahren. Der höchste Punkt im Stadtgebiet liegt im Bereich der Marienhölzung bei stattlichen 63,8 m über dem Meeresspiegel, der niedrigste in Hafennähe bei 3m. Radfahrer*Innen, die etwa auf dem Friesischen Berg oder dem Marienberg zuhause sind, sollten über eine gute Kondition verfügen, Stadttourist*Innen natürlich auch.

Erstmals erwähnt wurde Flensburg 1248, die Herkunft des Stadtnamens ist jedoch ungeklärt. Einer Sage nach gab Herzog Knud Lavard einem Ritter namens Fleno den Auftrag, am Ende der Förde eine Burg zu errichten. Dieser Fleno-Burg, so heißt es, verdankt die Stadt ihren Namen.

Heute gliedert sich Flensburg in 13 Stadtteile. Wie ein Fischgrätenmuster ziehen sich die Rote Straße, übrigens die älteste der Stadt, die Große Straße, die Norderstraße und der Holm vom Hafen aus durch die Altstadt. Links und rechts davon befinden sich die Flensburger Kaufmannshöfe - heute während der Sommermonate beliebte Austragungsorte für Kulturveranstaltungen aller Art.
Die Höfe entstanden ab dem 16. Jahrhundert. Um möglichst vielen Grundstücken einen Zugang zum Hafen zu ermöglichen, wurden sie besonders schmal, dafür aber lang gebaut. In den 1950er Jahren wurden einige dieser pittoresken, historischen Orte abgerissen, um Platz für moderne Gebäude zu schaffen. In den 70ern beschloss man dankenswerter Weise, die verbliebenen Höfe zu erhalten. Sie wurden saniert und sind heute ein so charmanter wie prägender Teil der Altstadt.

Flensburg ist für vieles bekannt, im 18. und 19. Jahrhundert vor allem für seinen Rum-Handel. Der Rohrzucker wurde aus Dänisch-Westindien, später aus dem damals britischen Jamaika importiert, in Flensburg wurde der Rum aber nie gebrannt, sondern nur weiterverarbeitet. Von einst weit über 20 Rumhäusern (unter anderem Hansen und Pott), besteht heute noch das Rumhaus A.H. Johannsen in der Marienstraße.

Einen Steinwurf von der dänischen Grenze entfernt, ist Flensburgs geographische Lage von historischer Bedeutung. Einst dem Dänischen Königreich zugehörig, war Flensburg nach Kopenhagen zwischen 1460 und 1864 der zweitgrößte Hafen im Dänischen Gesamtstaat, außerhalb des Königreichs sogar der größte. Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg (1864) wurde die Stadt Preußen zugeschlagen. Die hochdeutsche Sprache, die bereits seit der Reformation im Flensburger Bürgertum Fuß gefasst hatte, setzte sich seitdem zunehmend durch. Dennoch zählten damals wie heute viele Flensburger zur dänischen Volksgruppe. Als Zentrum der dänischen Minderheit in Südschleswig nimmt die Stadt seit 1955 eine Vorreiterrolle für die Anerkennung nationaler Minderheiten ein, abgedeckt durch eine Vielzahl dänischer Institutionen. Von einem nicht geringen Teil der heute gut 90.000 Einwohner werden außer Deutsch und Dänisch noch Plattdeutsch und Petuh gesprochen, letzteres eine nur in Flensburg beheimatete Mischsprache, die Elemente von Hochdeutsch, Niederdeutsch, Dänisch und Plattdänisch verbindet.

Die St. Nikolaikirche ist eine von Flensburgs Hauptkirchen. Dem heiligen Nikolaus geweiht, steht die gotische Hallenkirche unmittelbar am Südermarkt im quirligen (Einkaufs)-Zentrum der Stadt. Der neugotische Turmaufsatz wurde erbaut, nachdem die alte gotische Turmspitze 1878 durch einen Blitzschlag zerstört worden war. Seitdem befinden sich im Turm drei Stahlglocken und, seit 1909, ein Glockenspiel aus 17 Glocken. Der Sage nach sollen die Kirchenglocken von St. Nikolai „Bürgermeister und Rat“ rufen – das Flensburger Rathaus befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist das Nordertor, erbaut um 1595/96 aus rotem Backstein, verziert mit Torbogen und Stufengiebeln. Als ehemals wichtiger Teil der Stadtbefestigung begrenzte es die Stadt einst nach Norden hin. An der Nordseite des Tores gibt es zwei Tafeln. Die linke trägt das Wappen des dänischen Königs Christian IV. (1577–1648) mit dem lateinischen Wahlspruch : Regna Firmat Pietas – Frömmigkeit stärkt das Königtum. Auf der rechten Tafel befindet sich das Flensburger Stadtwappen mit der Inschrift Friede ernährt, Unfriede verzehrt.

Seiner Lage hoch über der Stadt auf einer Anhöhe oberhalb des Stadttheaters verdankt der Museumsberg Flensburg seinen Namen. Mit einer Ausstellungsfläche von 3000 m² ist das 1876 gegründete städtische Museum eines der größten in Schleswig-Holstein. In zwei Gebäuden, dem Hans-Christiansen-Haus und dem Heinrich-Sauermann-Haus, befassen sich die Ausstellungen (auch) mit der schleswig-holsteinischen Kunst- und Kulturgeschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Im Erdgeschoss des Heinrich-Sauermann-Hauses wurde zudem 2001 das Naturwissenschaftliche Museum eingerichtet. Themenschwerpunkt: die Tier- und Pflanzenwelt des nördlichen Schleswig-Holsteins.

Zum Museumsareal gehört ferner der nahe gelegene Alte Friedhof, auf dem der Idstedt-Löwe von 1862 an vergangene Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Dänen erinnert. Als Zeichen der Versöhnung kehrte das Denkmal nach einer Odyssee über Berlin (ab 1868) und Kopenhagen (ab 1945) im Jahr 2011 an seinen ursprünglichen Standort zurück.

Natürlich ist auch der Historische Hafen einen Besuch wert, vor allem im Sommer, wenn bei maritimen Flair an der Westseite der Förde Veranstaltungen aller Art stattfinden. 1984 eröffnete hier in einem ehemaligen Zollpackhaus das Schifffahrtsmuseum, wo der Besucher allerhand Wissenswertes über Hafenbetrieb, Schiffe und Bordleben erfahren kann. Im Keller ist das Rum-Museum untergebracht, das sich der Geschichte des Flensburger Rum-Handels widmet. Bis zur Eröffnung des Braasch Rum Manufaktur Museums 2014 in der Roten Straße war es das einzige Rum-Museum Deutschlands.

Gegenüber im Museumshafen dümpeln entlang eines Holzstegs eine Vielzahl historischer Berufssegler im Wasser. Mit ein bisschen Glück kann man hier den 1931 erbauten Haikutter Dagmar Aaen bestaunen – es sei denn, sein Eigner Arved Fuchs ist wieder einmal auf den Weltmeeren unterwegs. Unter anderem besegelte der Abenteurer mit dem historischen Boot 2002 die Nordostpassage entlang der sibirischen Küste, zwei Jahre später durchquerte er die Nordwestpassage und vollendete damit die komplette Umrundung des Nordpols ohne Eisbrecherunterstützung.

Flensburg ist zwar keine Großstadt, hat deutschlandweit jedoch einige Berühmtheit erlangt. Wer ein Auto besitzt, weiß, dass man hier ungeliebte Punkte sammeln kann, vergeben vom Kraftfahrt-Bundesamt, das eigentlich nie ein Auge zudrückt. Über die Stadtgrenzen hinweg bekannt ist auch der Erotikversandhandel von Beate Uhse, die 1962 in der beschaulichen Hafenstadt den ersten Sexshop der Welt gründete.

 Wofür ist Flensburg noch berühmt? Aktuell sicher für seinen Handballverein, die SG Flensburg-Handewitt, der wie der THW Kiel, Erzrivale aus der nahe gelegenen Landeshauptstadt, nicht nur in der Bundesliga sondern auch auf internationalem Parkett auf Top-Niveau spielt. Biertrinkern ist überdies bestimmt das Flensburger Bier ein Begriff. Freunde des herben Gerstensaftes nennen es zärtlich „Flens“. Ritter Fleno hätte daran sicher seine helle Freude gehabt.

Literarisches

Nicht zuletzt dank der nicht eben kleinen dänischen Minderheit mussten die dänischen Nachbarn bei einem Besuch in Flensburg keine großen Sprachbarrieren überwinden. So stattete im 19. Jahrhundert unter anderem der dänische Autor Hans Christian Andersen (1805-1875) der Stadt manchen Besuch ab, wobei er entweder im „Hotel Stadt Hamburg“, dem damals besten Hotel der Stadt zwischen Südermarkt und Roter Straße, oder im Hotel Rasch beim Nordertor nächtigte.

Anscheinend weniger gute Erfahrung mit dem Hotel Rasch machte indes Theodor Fontane (1819-1898). 1864 kehrte er auf der Heimreise von Dänemark dort ein und notierte, dass er ein „schlechtes Zimmer“ bekommen habe. #1 Dennoch verewigte er die Stadt in einem seiner Werke: „1890 siedelte er eine Episode seines Romans „Unwiederbringlich“ in der Fördestadt an. Mit der Geschichte einer unglücklichen Ehe, die mit dem Selbstmord der Frau endet, versetzt Fontane eine reale Begebenheit aus Pommern an die Flensburger Förde.“ #2

Auch Theodor Storm (1817-1888) war zuweilen in Flensburg zu Gast. So ist der Schauplatz seiner Erzählung Im Nachbarhause links (1875) vermutlich das heutige Haus Nummer 46 in der Großen Straße. Während eines Besuches in der Stadt hatte ein Freund ihm von dem Haus erzählt, „in dem eine sonderbare Alte altmodisch, scheu und einsam, Spott und Fantasie der Flensburger erregt. Storm fügt ihr Reichtum, Schönheit, Temperament hinzu“. #3 Verdichtet durch eine unheimliche Atmosphäre, setzte der Husumer dem eigentlich eher adretten Gebäude im heutigen Einkaufszentrum der Stadt ein düsteres literarisches Denkmal:

Der einstige Ölanstrich an der Mauer und der mächtigen Haustür war gänzlich abgeblättert, die Klinke und der Messingklopfer mit dem Löwenkopf von Grünspan überzogen. Das Haus stand am hellen Tage und mitten in der belebten Straße wie in Todesschweigen; nur nachts, sagten die Leute, wenn es anderswo still geworden, dann werde es drinnen unruhig.

Theodor Storm: Im Nachbarhause links. In: Sämtliche Werke in acht Bänden, hrsg. v. Albert Köster. Bd. 4, Leipzig: Insel 1921, S. 217.

In dem heutigen Stadtteil Nordstadt wuchs die Schriftstellerin und Mitbegründerin des Dadaismus Emmy Ball-Hennings (1885–1948) auf. Aus einfachen Verhältnissen stammend, verdingte sich die Tochter eines Riggers und Taklers, nach der im Stadtteil Tarup übrigens eine Straße benannt ist, als Schauspielerin einer Wandertruppe und Diseuse in Tingeltangels. Sie war Modell für Maler, Muse junger Dichter und eine glühende Kriegsgegnerin. Auch als Witwe von Hugo Ball ist Emmy Hennings bekannt, als Schriftstellerin jedoch weitgehend vergessen. Bernhard Echte scheint diese Einschätzung der gebürtigen Flensburgerin ungerechtfertigt. „Als um 1910 die jungen Expressionisten aufbrachen, stand Emmy Hennings in ihrem Zentrum. Fast alle Dichter jener Generation hat sie geliebt und inspiriert: Johannes R. Becher, Jakob van Hoddis, Georg Heym, Ferdinand Hardekopf, Erich Mühsam.“#4 Ihre Bücher, darunter Das Gefängnis, Helle Nacht und Der Kranz waren lange vergriffen - seit 2016 erscheint eine Studienausgabe im Wallstein-Verlag. In ihrem autobiografischen Werk Blume und Flamme (1938) erinnert sie sich an ihr Geburtshaus in der Steinstraße 5: „[I]ch sehe zunächst eine kleine, ungepflasterte Straße, weit draußen im Vorort der kleinen Hafenstadt. Eigentümlich verschollen wirkt diese Gegend, einsam, als wäre hier die Welt zuende, oder als wäre sie am Anfang, denn irgendwo muss sie doch beginnen.“ In der Straße fühlte sich die später so schillernde Künstlerfigur als Kind ganz offenbar geborgen: „[Z]wei Häuser rechts, zwei Häuser links, das ist leicht zu überblicken. In jedem Haus wohnen vier Familien, deren Geschichte man kennt, und was man nicht kennt, errät man.“ #5

Drei Jahre bevor Emmy Ball Hennings starb, wurde Flensburg zum Schauplatz des letzten Kapitels dunkler deutscher Geschichte: Im Stadtteil Mürwik hatte 1945 die letzte Reichsregierung unter Karl Dönitz ihren Sitz. Der Satruper Autor Jochen Missfeldt (*1941) thematisiert diese Zeit in seinem Roman Steilküste und zeigt, wie Kriegsbegeisterung in die Katastrophe führen kann. Charles Nouledo schreibt dazu:

Nach Hitlers Selbstmord blieb sein Nachfolger Dönitz unbarmherzig. Er ließ junge Soldaten, die nach der bedingungslosen Kapitulation nach Hause wollten, noch als Deserteure erschießen. Selbst dem Richter sei nicht aufgefallen, dass die Angeklagten keine Verteidiger hätten, heißt es in den Prozessakten, die Jochen Missfeldt für seinen Roman „Steilküste“ (2004) durchgearbeitet hat.

Charles Nouledo: Flensburg bittersüß in Zeilen und Streifen. Der Nordschleswiger, 2. April 2019.

Militärische Einrichtungen wie der Marinestandpunkt Flensburg-Mürwik sorgten im 19. und 20. Jahrhundert dafür, dass die Stadt wuchs und prosperierte - und  prägten  zudem das Stadtbild.  Siegfried Lenz (1926-2014) schrieb 1966: „Welcher nordische Gott auch die Flensburger Förde erschuf – er hatte den Blick des Amateurphotographen. Ein früher Liebhaber der Postkarte war hier am Werk“. Ein Nato-Tanker, der in der Förde lag, störte jedoch den romantischen Eindruck: „Der Tanker befleckt die Idylle“, so der Dichter. „Er versaut die Postkarte.“ #6 Zeitlebens war Lenz dem Landesteil Schleswig und besonders der Landschaft Angeln mit der Flensburger Förde und der Schlei verbunden:

Schon als Jugendlicher war er im Zweiten Weltkrieg (1940) auf ein Gut in der Nähe von Kappeln verschickt worden und nicht zufällig taucht im gerade posthum erschienen Roman „Der Überläufer“ ein Soldat aus Kappeln auf. Lange hatte er mit seiner ersten und zweiten Ehefrau – nach einem längeren Aufenthalt in Dänemark auf Alsen – auch ein Ferienhaus in Tetenhusen bei Schleswig, von dem aus sie wohl mehr als Ausflüge in die Landschaft Angeln unternahmen. Und schon in der Dänemarkzeit lässt Lenz mehrere Erzählungen in der Region spielen und versteht es immer wieder, in landeskundlich interessanter Weise Orte, Menschen und Charaktere und belegte Vorgänge und Ereignisse als Inspiration für seine Werke zu nutzen.

Wolfgang Eichler: Siegfried Lenz in Angeln – Poetische Landeskunde in Erzählungen und Romanen. In: Natur- und Landeskunde. Zeitschrift für Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg. Nr. 4-6, April -Juni 2019.

So schildert Lenz in der frühen Erzählung Das Feuerschiff (1960)   kriminelle Vorgänge an Bord des Feuerschiffs am Eingang der Flensburger Förde – und steuert im Vorwege eigene Impressionen des Erzählers bei.  „Von meinem Fenster  sehe ich weit in  der Bucht den brandroten Rumpf eines Feuerschiffes: Ansteuerungspunkt für die Schifffahrt, ein Symbol der Sicherheit [...]. Ich versuche, mir einen Konflikt zwischen unbewaffneter und bewaffneter Macht auf dem Feuerschiff vorzustellen.“ Eichler schreibt dazu:

Das „Feuerschiff Flensburg“ – in der Tat rot gestrichen – sollte die Schifffahrt an dem weit in die Förde hineinragenden Kalkgrund-Riff bei der Geltinger Bucht mit seinen Sandbänken dicht an der dänischen Küste der Insel Alsen vorbeiführen. Es wurde wie fast alle deutschen Feuerschiffe in den Sechzigerjahren eingezogen und durch eine große Leuchttonne ersetzt. Es lag dort auch tatsächlich eine kleinere Ausgabe, ein, wie Lenz ausführt, Reservefeuerschiff. Es liegt heute noch ein Feuerschiff im Museumshafen Flensburg, ein Besuch mit dem Text der Novelle in der Hand könnte viel Mit-Erleben bedeuten.

Wolfgang Eichler: Siegfried Lenz in Angeln – Poetische Landeskunde in Erzählungen und Romanen. In: Natur- und Landeskunde. Zeitschrift für Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg. Nr. 4-6, April -Juni 2019.

7.7.2021 Sabine Tholund

ANMERKUNGEN

1 Hans Peter Johannsen: Parkplätze der Literatur. Literarische Autoreise von Hamburg nach Kopenhagen. Flensburg: Wolff 1969, S. 24.

2 Charles Nouledo: Flensburg bittersüß in Zeilen und Streifen. In: Der Nordschleswiger, 2. April 2019.

3 Dietmar Albrecht: Literaturreisen Schleswig-Holstein. Stuttgart/Dresden: Klett, S. 113.

4 Emmy Ball-Hennings: ich bin so vielfach… Texte, Bilder, Dokumente. Hrsg. v. Bernhard Echte. Frankfurt: Stroemfeld 1999.

5 Emmy Ball-Hennings: Blume und Flamme. Geschichte einer Jugend. Einsiedeln/Köln: Benziger 1938.

6 Charles Nouledo: Flensburg bittersüß in Zeilen und Streifen. Der Nordschleswiger, 2. April 2019.